Gemeinsam durch die Pandemie

Angesichts der momentanen Covid-19 Infektionslage in Sachsen-Anhalt wurden die bisher geltenden Vorgaben zum Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen vom Ministerium für Bildung erneut angepasst.

Eine Übersicht über die ab dem 10. Januar 2022 – bis auf weiteres – gelten Regelungen finden Sie hier:

Wie oft wird in der Schule getestet?

Auch in der Schule gelten ab sofort die 3G-Regeln. Daher führen alle Schüler*innen täglich vor Unterrichtsbeginn und unter Aufsicht einen Selbsttest in der Schule durch.

Wer ist von der täglichen Testung ausgenommen?

Schüler*innen sind von der Testung befreit, wenn sie einen Nachweis über einen negativen PCR-Test oder PoC-Antigen-Schnelltest erbringen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Ausgenommen von der Testpflicht sind Schüler*innen, die nachweisen können, dass sie geimpft oder genesen sind. Sie können jedoch freiwillig an den täglichen Selbsttests teilnehmen.

Kann ich mein Kind zu Hause testen?

Die Testung mit dem Antigen-Selbsttest findet ab sofort grundsätzlich in der Schule statt. Die bisher geltende Ausnahme zur Testung zu Hause entfällt daher, es sei denn ein(e) in Deutschland niedergelassene(r) bzw. beschäftigte(r) Arzt/Ärztin attestiert die medizinisch begründete Unzumutbarkeit der Testung in der Schule. Diese muss auf einem Attest grob umrissen angegeben werden.

Gibt es eine Testpflicht?

Schüler*innen, die weder geimpft noch genesen sind und am Präsenzunterricht teilnehmen, müssen ein negatives Testergebnis vorweisen. Stimmen Schüler*innen oder deren Erziehungsberechtigte einer Testung in der Schule nicht zu, dann ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Das Fehlen der Schülerin oder des Schülers gilt dann als unentschuldigt.

Was passiert, wenn ein(e) Schüler/in positiv getestet wird?

Wenn in einer Klasse oder Lerngruppe ein Antigen-Schnelltest einer Schülerin oder eines Schülers positiv ausfällt, so wird diese(r) umgehend isoliert. Die Erziehungsberechtigten holen ihr Kind ab oder erteilen die Genehmigung, dass es sich allein auf den Weg nach Hause machen darf. Wenn möglich soll eine Beförderung mit öffentlichen Mitteln vermieden werden.

Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, einen positiven Covid-19-Verdachtsfall unverzüglich medizinisch abklären zu lassen. Durch eine Bescheinigung der Schule wird eine zeitnahe PCR-Testung durch einen behandelnden Arzt bzw. Ärztin oder in einer Fieberambulanz gewährleistet.

Die übrigen Schüler*innen der betroffenen Klasse oder Lerngruppe können weiter am Präsenzunterricht teilnehmen.

Wann muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist im Schulgebäude (Fluren, Mensa) und im Unterrichtsraum verpflichtend. Auch während der Unterrichtszeit gilt bis auf weiteres die Maskenpflicht. Auf dem Schulhof oder beim Essens kann die Maske abgenommen werden.

Schüler*innen, die sich der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ohne nachvollziehbaren Grund verweigern, werden nach einem Gespräch mit einem Mitglied des Lehrpersonals vom weiteren Unterricht ausgeschlossen. Die versäumten Unterrichtsstunden gelten dann als unentschuldigtes Fehlen.

Kann ich mein Kind vom Präsenzunterricht befreien?

Der Schulunterricht nach den Winterferien findet wieder für alle Schüler*innen in Präsenz statt. Lediglich Schüler*innen mit einer ärztlich attestierten Vorerkrankung sind von der Präsenzpflicht ausgenommen. Ein entsprechender Nachweis muss der Schule schriftlich vorgelegt werden.

Diese Schüler*innen sind verpflichtet, selbstständig am Distanzlernen teilzunehmen. Einen Anspruch auf Beschulung vergleichbar dem Präsenzunterricht gibt es nicht. Die entsprechenden Lernaufgaben werden durch die Fachlehrer*innen zur Verfügung gestellt. Eine Befreiung von Schriftliche Klassenarbeiten und Klausuren gibt es nicht. Schüler*innen können für diese in die Schule bestellt werden.

Die Schulleitung