Emotionen begreifen – Gemeinschaft stärken: Ein besonderer Tag für die 5. Klassen

Die 5. Klassen nahmen am 30.10.2025 an einem Projekttag zum Thema „Emotionen“ im Theater der Altmark teil. Organisiert wurde das Projekt durch die Schulsozialarbeiterin, Frau Buschendorf und die drei Klassenlehrer*innen, Frau Schymalla, Frau Rüppel und Herrn Engel. Ziel der Unternehmung war es, sowohl den Jahrgangsverbund und das Selbstbewusstsein der neuen Gymnasiasten zu stärken als auch aufzuzeigen, dass jeder Mensch, egal in welcher Lebenslage er gerade steckt, Emotionen hat und es manchmal schwerfällt, mit diesen umzugehen. Genau in so einer Lebenslage befinden sich die Schüler*innen. Alles ist neu: Freunde, Schule, Fächer und Schulweg. Und als wäre das nicht genug, kommen plötzlich alle möglichen Gefühle auf: Stress, Unsicherheit, Leistungsdruck, Gruppendruck vielleicht die erste Verliebtheit und vieles mehr.

Die Klassen trafen sich am Projekttag morgens an der Schule, fuhren gemeinsam per Zug nach Stendal und teilten sich, im Theater angekommen, in vier Gruppen. Es gab zwei Etappen. Die ersten beiden Gruppen sahen sich in der ersten Etappe das Klassenzimmerstück „Emily weint doch nie“ an. Während die dritte und vierte Gruppe sich aktiv betätigte. Das Theaterstück handelt von einem Mädchen im Schulalter, welches aus einem unbekannten Grund keine Emotionen empfinden kann. Emily möchte durch verschiedene Experimente herausfinden, was es benötigt, um Emotionen hervorzurufen beziehungsweise diese zu fühlen. Auch die Reaktionen und Einstellungen der Familie, des Schulpersonals und natürlich der Klassenkameraden werden beleuchtet. Im Anschluss des Stückes fand eine Nachbesprechung statt, bei der alle ihre Eindrücke schildern und Fragen stellen konnten.

In der zweiten Etappe tauschten die Gruppen. Während nun Gruppe drei und vier das Stück zu sehen bekamen, durfte Gruppe eins eine tolle Führung durch das ganze Theater machen und die zweite Gruppe durfte an einem kleinen Schauspielworkshop teilnehmen. Bei der Führung waren die Schüler*innen besonders interessiert am Requisitenlager, den Kostümen und der Maske. Der Workshop, bei welchem die Kinder ungeahnte Talente zeigten, brachte den Mädchen und Jungen Aufwärmtechniken und Übungen zum Vertrauensaufbau unter den Schauspielern näher.

Alle Schüler*innen waren durchweg positiv überrascht von dem Projekttag aber auch ziemlich geschafft, von dem Leise sein und aufmerksam zuhören. Aus diesem Grund durften sich die Kinder bis zur Abfahrt mit dem Zug noch in Kleingruppen in der Stendaler Innenstadt aufhalten.

Den Tagesabschluss bildete die Rückfahrt nach Tangermünde, auf welcher die Eindrücke des Tages ausgewertet wurden.

(Autorin: Frau Buschendorf, Foto: EG)