Jahrgang 9 besucht die Gedenkstätte Isenschnibbe Gardelegen

Am Mittwoch, den 22. April 2026, besuchte unser Jahrgang 9 die Feldscheune in Isenschnibbe Gardelegen. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen kleineren Projekten, was es bedeutete – früher, aber auch heute – ein Jude zu sein. Der Jahrgang teilte sich dabei in drei Gruppen auf. Begleitet wurden sie von Frau Niessner, Herrn Podschuweit, Herrn Engel und Herrn Rehfeld.

Im ersten Projekt machten sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken über sich selbst: Wie sehe ich mich, und wie sehen mich die anderen? Anschließend stellten sie sich gegenseitig vor – jede Gruppe arbeitete dabei separat in einem eigenen Raum.

Im nächsten Schritt hielten sie fest, was ihnen zum Thema Judentum einfällt. Die Ergebnisse wurden anschließend in der Gruppe präsentiert und gemeinsam besprochen. Unklarheiten wurden offen angesprochen und erklärt.

Nach einer kurzen Pause beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Quiz über das Judentum. Danach teilten sie sich in acht kleinere Gruppen auf und stellten jeweils eine Person vor, die in der Ausstellung ihre Geschichte erzählt. Alle verfolgten die Berichte mit großem Interesse.

Zum Abschluss wurde gemeinsam der Kurzfilm „Masel Tov Cocktail“ geschaut, der zeigt, wie das Leben heute als Jude aussieht. Im Anschluss sprachen alle noch einmal über die Themen, mit denen sie sich an diesem Tag beschäftigt hatten. Als Zeichen der Wertschätzung für den herzlichen Empfang überreichten die Schülerinnen und Schüler Tangermünder Spezialitäten.

Der Besuch war ein eindrucksvoller und nachhaltiger Beitrag zur historisch-politischen Bildung unserer Schülerinnen und Schüler.

Für die Unterstützung zur Durchführung des Projektes in der Gedenkstätte Gardelegen Isenschnibbe danken wir der Bundeszentrale für politische Bildung.

(Autorin und Fotos: NIE)