
Nervenstark ins Bundesfinale: Diesterweg-Gymnasium triumphiert beim Landesfinale
Beim diesjährigen Landesfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics – Judo in Magdeburg zeigte das Diesterweg-Gymnasium Tangermünde-Havelberg erneut, warum es seit Jahren zu den stärksten Judoschulen Sachsen-Anhalts gehört. Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen gingen beim FSV Magdeburg auf die Matte. Mit dabei waren die PFFG Haldensleben, das Burger Rolandgymnasium, die Sekundarschule Burg und unser Diesterweg-Gymnasium.
Ein besonderer Dank gilt dem FSV Magdeburg als hervorragendem Gastgeber sowie Jörg Schenke, der das Landesfinale als Judo-Schulsportreferent vor Ort organisierte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Mädchen zeigen Nervenstärke und holen den fünften Titel in Folge
Für unsere Mädchenmannschaft begann der Wettkampftag alles andere als ideal. Früh lag das Team mit 0:2 gegen Haldensleben zurück. Damit war klar: Es durfte kein weiterer Kampf verloren gehen. Magdalena Siedler, Lea Eggert und Fiona Wolff standen unter Druck – und hielten diesem eindrucksvoll stand. Mit großem Einsatz, Kampfgeist und der nötigen Ruhe in den entscheidenden Momenten drehten sie die Begegnung noch zu einem 3:2-Sieg.
Im Finale wartete anschließend das traditionell starke Team aus Burg. Auch dieser Mannschaftskampf entwickelte sich zu einem echten Krimi. Die Führung wechselte, beide Teams kämpften auf Augenhöhe, und erneut musste der letzte Kampf die Entscheidung bringen. Dieses Mal lag die Verantwortung auf Fiona Wolff. Sie blieb nervenstark, gewann ihren Kampf und sicherte damit den nächsten knappen 3:2-Erfolg.
Für die Mädchenmannschaft mit Magdalena Siedler, Lea Eggert, Fiona Wolff, Marie Tauscher und Juna Koglin bedeutet dieser Sieg den fünften Landestitel in Folge. Damit qualifizierten sich die Diesterweg-Mädchen erneut für das Bundesfinale in Berlin.
Jungen belohnen sich nach starker Teamleistung
Auch die Jungenmannschaft des Diesterweg-Gymnasiums setzte ein starkes Zeichen. In den vergangenen Jahren hatte es für sie mehrfach nur zum zweiten Platz gereicht. Besonders gegen den Vorjahressieger vom Burger Rolandgymnasium hatte sich das Team nach der knappen Niederlage im vergangenen Jahr viel vorgenommen.
Diesmal lieferten die Jungen ab. Für einen der Höhepunkte sorgte Malte Janthur. In seinem Kampf geriet er früh in Rückstand, kämpfte sich aber immer wieder zurück. Da nach der regulären Kampfzeit keine Entscheidung gefallen war, ging es in die Verlängerung. Dort drehte Malte noch einmal auf und gewann nach über fünf Minuten einen intensiven und kräftezehrenden Kampf. Mit 3 zu 0 war der Titel vorzeitig gesichert.
Am Ende stand zwar noch ein knappes 3:2 auf der Anzeigetafel, doch nach der vorentscheidenden Führung war die größte Spannung bereits aus den letzten Begegnungen heraus. Auch die Jungen qualifizierten sich damit für das Bundesfinale in Berlin.
U14-Jungen machen Hoffnung für die Zukunft
Zusätzlich stellte unsere Schule in diesem Jahr auch eine U14-Jungenmannschaft. Sie trat gegen eine Sachsen-Anhalt-Auswahl an und gewann ihren Vergleichskampf mit 3:2. Auch wenn diese Altersklasse noch nicht zum Bundesfinale führt, war dieser Auftritt ein starkes Signal für die kommenden Jahre.
Gerade mit Blick auf die Zukunft ist das wichtig: Aus der erfolgreichen Mädchenmannschaft werden altersbedingt drei Schülerinnen ausscheiden. Gleichzeitig zeigen die Leistungen im jüngeren Bereich, dass am Diesterweg-Gymnasium weiter starke Judotalente nachwachsen.
Blick nach Berlin
Betreut wurden die Mannschaften erneut von Lehrertrainer Herrn Bünger. Auch der TSV Tangermünde, Heimatverein der Judoka, bleibt ein wichtiger Anker für die sportliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.
Mit zwei qualifizierten Teams fährt das Diesterweg-Gymnasium nun zum Bundesfinale nach Berlin. Nach einem Wettkampftag voller knapper Entscheidungen, starker Nerven und großem Teamgeist darf die Schule stolz auf ihre Judoka sein.
(Autor und Foto: BÜN)
